Schule - Das Grauen aller Schüler

Montagmorgens punkt 7 uhr in Deutschland. Schon stöhnen die ersten Jugendlichen über Migräne, Übelkeit, Bauchschmerzen etc. Die Liste ist endlos lang. Meist sind diese Symptome so stark, dass sie den ganzen Tag lang zu Hause bleiben müssen. Und das auch noch überwiegend an Wochentagen, wobei vergleichsweise an Wochenenden, Ferien etc. kaum einer krank ist. Nun fragen wir uns: Warum ist das so? Eine Theorie besagt, dass sie sich einfach vor dem bevorstehendem Unheil fürchten: Die Schule. In solchen Anstalten wird den Schülern so lange sinnloses Zeug in den Kopf gehämmert bis sie es im Schlaf herunterbeten können. Außerdem treffen sie dort auf eigenartige Wesen, deren Geheimnisse bis heute noch nicht vollständig gelüftet sind. Man nennt diese Individuen auch "Lehrer". Mit ungewöhnlich starrem Gesicht und fast aus den Nähten platzenden Taschen schreiten sie durch die Gänge. Ihre Lieblingszahl ist die 6, die sie nur allzugern in ihre Notenhefter eintragen. Um den Schülern das Leben nur noch schwerer zu machen als es schon ist, geben sie ihnen auch noch völlig überflüssige Hausaufgaben auf. Selbige müssen - welch eine Überraschung - zu Hause angefertigt werden. Wenn eines dieser ohnehin schon bemitleidenswerten Schüler die Hausaufgaben nicht vorweisen kann, werden seine Eltern durch einen blauen Brief benachrichtigt, dass ihr Sohn/ihre Tochter eine extra Stunde in der (Deppen)Anstalt verbringen muss. Warum sich die Lehrer zusätzlich so viel Arbeit machen ist noch nicht bekannt. Einige Forscher meinen, dass sie den Schülern das Leben schlicht und einfach zur Hölle machen wollen. Auch sind diese Lehrer Schuld daran, dass die Jugendlichen so viel Stumpfsinn im Kopf haben. Sie kauen mit ihnen den sogenannten "Unterrichtsstoff" bis zum geht-nicht-mehr durch, nur damit die Schüler es bei den Klausuren wieder ausspucken. Reste die in den Zahnzwischenräumen hängen bleiben werden in der Regel nicht mehr gebraucht.

Lehrer sind Einzelgänger in freier Wildbahn sieht man sie nur ganz selten in Rudeln. Nur in den Pausen suchen sie gemeinsam das Lehrerzimmer auf um sich vor ihrem natürlichen Feind zu verstecken. Dem Schüler. Der Rudelführer ist der "Schuldirektor". Mit blankpolierten Schuhen, grauem Anzug und potthässlicher Krawatte stolziert er durch sein Revier, weist brüllende und rennende Schüler zurecht und nimmt Leuten die ihre Hausaufgaben noch auf den letzten Drücker machen die Bücher und Hefte weg. Daher sind diese Exemplare ganz besonders unbeliebt.

Doch wenden wir uns wieder den Schülern zu. Während unserer jahrelangen Forschungen haben wir beobachtet dass es nicht den "typischen Schüler" gibt sondern selbige in verschiedene Gruppen einzuordnen sind. Hier werden sie einmal kurz aufgelistet. Beginnend mit dem höchsten gesellschaftlichen Stand.

Die Beliebten
Merkmale: Designerklamotten, herablassender Blick, unzählige kicherne Freundinnen um sie herum, Geld ohne Ende
in dieser Spezies sind überwiegend weibliche Jugendliche wiederzufinden. Das liegt vor allen Dingen daran, dass Mädchen andere Leute einfach besser um den Finger wickeln können. ihre männlichen Begleiter sind für sie nicht mehr als ein modisches Accesoire, das beliebig ausgewechselt werden kann. Die unzähligen Handlanger sind immer um sie herum. Die wichtigste Regel dieser Art lautet jedoch: Designerklamotten einmal anziehen, dann wegschmeißen. Aufgrund diesem ungeschriebenem Gesetz sind reiche Eltern eine wichtige Vorraussetzung um in dieser Szene aufsteigen zu können. Dies lässt sich durch eine einfache Formel belegen: Geld der Eltern+Designerklamotten=Beliebt Merke: Je reicher die Eltern umso teurere Designerklamotten kann man sich kaufen. Je teurer die Designerklamotten umso beliebter ist man (Prominentes Beispiel: Paris Hilton). Hinzu kommt dass die handlanger durch kleinere Geschenke bei Laune gehalten werden müssen. Selber arbeiten tun die Beliebten für ihr Geld in der Regel nicht. Meist verkehren sie nur mit ihrer eigenen Spezies oder ihren Handlangern. Mit allen anderen Leuten reden sie gar nicht erst sondern strafen sie nur mit äußerst herablassenden Blicken.

Der Widerstandskämpfer
Merkmale: Iro, bunte Haare, kaputte Hosen
Sie müssen immer gegen den Strom schwimmen. Sie müssen immer zu alles und jedem ihren Senf dazu geben. Sie fühlen sich immer ganz besonders einzigartig (auch wenn noch 10 andere Leute aus der Klasse nen Iro haben). Ja, die Rede ist von den Widerstandskämpfern. Keine andere Randgruppe (noch nicht einmal die Beliebten) tut mehr um Aufmerksamkeit zu erregen. Sie stechen einem sofort und sehr schmerzhaft ins Auge mit ihrem Irokesenschnitt und den aufgeschlitzten Hosen. Außerdem haben sie absolut keinen Respekt vor Authoritätspersonen (egal ob Lehrer, Eltern, Polizei). Diese Spezies ist sehr Männer dominiert. Dennoch fanden sich in den letzten Jahren immer mehr Frauen in dieser Gruppe wieder.

Die Möchtegerngangsta
Merkmale: XXL-Klamotten Kopfbedeckung, sehr unverständliche Aussprache
Typischfür den Möchtegerngangsta ist seine Vorliebe für ungewöhnlich weite und viel zu große Kleidungsstücke. Egal wie klein oder dünn er ist beim Klamottenkauf steuert er zielsicher die XXL-Abteilung an. Aufgrund dieser Eigenschaft haben es die Möchtegerngangsta schwer nicht über ihre Hosen zu stolpern. Daher haben sie sich den O-Gang antrainiert.Um sich diesen Gang zu erleichtern stecken sie sich zusätzlich die Hosen in die Socken. In ihrer Freizeit hören sie am liebsten Gangstarap (wahllose Aneinanderreihung von Wörtern wie "Ficken, Nutte, Ghetto" ) von richtigen Gangstarappern (Leute die behaupten aus dem Ghetto zu kommen obwohl es in Deutschland noch nicht mal Ghettos gibt). die unverständliche Aussrpache (Jeder Satz fängt mit "Yo" oder "Ey" an) und die grammatikalischen Unkenntnisse sind auf dieses Hobby zurück zu führen. Die Hälfte der Zeit verbringen sie damit, den anderen weiszumachen, dass sie aus dem Ghetto kommen auch wenn sie in wohlbehüteten Mittelschichtsfamilien aufgewachsen sind. Möchtegerngangsta schließen sich meist zu einer "Gang" zusammen. Das Schlimmste was ein Gangmitglied machen kann, ist die Mutter eines rivalisierenden Gangmitgliedes zu beleidigen oder ihn auch wahlweise zu erschießen, je nachdem welche Mittel ihm gerade zur Verfügung stehen. Diese Spezies ist eine reine Männerdomäne. Frauen sind für sie nur "Bitches".

Die Streber
Merkmale: Beliebt bei den Lehrern, sehr gute Noten, fehlende soziale Kompetenzen
Diese Spezies gehört zu den Lieblingsschülern der Lehrer. Das liegt vor allen Dingen daran, dass sie zu jeder Frage, die die Lehrer stellen die richtigen Antwort wissen. Doch je beliebter sie bei den Lehrern sind, umso unbeliebter sind sie bei ihren Mitschülern. Der einzige Grund warum sie überhaupt mit ihnen reden ist, weil Streber eine sichere Hausaufgabenquelle sind, bei der selbige noch in letzter Minute abgeschrieben werden können. Meist hört sich diese Art des Schülers so an, als wenn sie ein Lexion verschluckt hätte. Sie sind immer die Klassenbesten. Der einzige Tintenfleck auf ihrem Zeugnis ist die Sportnote.Es gibt nämlich nur einen Sport indem sie gut sind: Den Denksport. Jegliche körperliche Bewegung versuchen sie so gut wie möglich zu vermeiden. Daher geben überdurchschnittlich viele Streber an Asthmatiker zu sein. Aufgrund der Unbeliebtheit bei den Mitschülern haben sie fast gar keine sozialen Kontakte. Ihre Freizeit verbringen sie fast ausschließlich vor dem Computer. Das Leben der Streber besteht sozusagen aus 50% Schule und 50% Computer (außer an Wochenenden da besteht ihr Leben aus 100% Computer). Der Streber gehört zur Familie der Außenseiter.

Der bewusste Außenseiter/Emo
Merkmale: Pessimistische Einstellung, stark ausgeprägter Seitenscheitel mit Pony, keine sozialen Kontakte
Jahrelang gehörten Streber zur gesellschaftlichen Unterschicht. Doch in letzter Zeit hat sich ganz langsam und unbewusst eine neue Spezies entwickelt. Und auf einmal war sie da. Die Rede ist von den bewussten Außenseitern. In Insiderkreisen nennt man sie auch Emos. Sie haben eine äußerst pessimistische Einstellung. Jeder zweite Satz ist entweder "Mein Leben ist scheiße" oder "Keiner versteht mich". Aufgrund dieser Ansichten haben sie keine sozialen Kontakte. Sie wollen auch keine haben. Am liebsten hören sie sich Musik von waschechten Emobands an und sitzen dabei, vor lauter Selbstmitleid, heulend in der Ecke. Einen Emo kann man schon mit der kleinsten Kleinigkeit zum weinen bringen. zum Beispiel wenn man an seinem Genirtstag nicht die richtige Geschmackssorte für den Kuchen erwischt hat. Emos erkennt man sofort an ihrem Haarschnitt. Die Haare sind meistens schwarz oder blond/weißblond. Bei den männlichen Vertretern sind die Haare am Hinterkopf sehr kurz. Vorne sind die haare so lang, dass sie dir Stirn überdecken. Dann werden se wahlweise nach links oder rechts gekämmt. Die Frauen tragen in der Regel schulterlange, schwarze Haare mit einem Pony. Auf Fotos verdecken Emos ihre Augen mit dem Pony. Warum das so ist, ist bis heute nicht geklärt. Der Grund warum sie aus gesellschatflicher Sicht an letzter Stelle und damit sogar unter den Strebern stehen ist, weil man bei ihnen nicht die Hausaufgaben abschreiben kann und sie einen mit ihrem ganzen Pessimismus selbst ganz depressiv machen. Die meisten Schüler und Lehrer machen einfach einen großen Bogen um sie.

Nachdem nun alle Schülerarten aufgezählt wurden, möchten wir Ihnen das sogenannte "Unterrichtsprogramm" näher erläutern.

Für die einen ist es die reinste Folter für die anderen die einzige Möglichkeit ihre Versetzung durch diese Note doch noch zu retten. Beim Sportunterricht spalten sich die Meinungen. In Wirklichkeit müssen die Schüler im besagten Unterricht sinnlose körperliche Aktivitäten durchführen (bestes Beispiel: Bockspringen), nur um am nächsten Tag mit einem Muskelkater aufzuwachen der jegliche körperliche sowie geistige Tätigkeiten unmöglich macht. Außerdem wären da noch die Hauptfächer (Deutsch, Englisch, Mathe) die vierstündig unterrichtet werden. In solchen Fächern fallen die ansonsten quicklebendigen Schüler ins sofortige Koma. Der einzige Lichtblick im Leben eines Schülers ist die Sauftour die gut versteckt unter dem Namen "Studienfahrt" zwei bis dreimal in der gesamten Schulzeit stattfindet. Zur Lieblingstätigkeit eines jeden Schülers (egal welcher Schicht) gehört das Schule schwänzen. Ganz Schlaue schaffen es sogar das halbe Schuljahr zu fehlen, ohne dass auch nur ein Fehltag eingetragen wird. diese Methode verlangt jedoch ein hohes Maß an Geschicklichkeit.

Da aber nicht alle Schüler die gleiche Schule besuchen können, gibt es in Deutschland das hochgelobte "Bildungssystem". Je nachdem wie dick die Geldbörse der Eltern ist werden sie in folgende Schulen aufgeteilt.

Das Gymnasium
Hier kommen natürlich nur die Kinder rein, deren Eltern das dickste Geldkonto haben. Und falls der Nachwuchs mal nicht mit dem Unterrichtsstoff mithalten kann, haben sie ja immer noch genug Geld um den teuren Nachhilfeunterricht zu bezahlen. Kinder mit Migrationshintergrund werden gar nicht erst angenommen. In der Regel quälen sich alle Gymnasiasten durch das Abitur um später zum "gebildeten" Teil der Bevölkerung zu gehören. Schließlich ist man heutzutage in Deutschland nichts mehr wert solange man kein Abitur hat.

Die Realschule
Hier tummeln sich die ganzen Mittelstandskinder, die zu schlecht für das Gymnasium sind und zu gut für die Hauptschule. In dieser Schulform sind die wahrscheinlich normalsten Schüler. Nicht so hochnäsig wie die Gymnasiasten und auch nicht so dumm wie die Hauptschüler.

Die Hauptschule
Waren Sie schon jemals auf einer Hauptschule? Hofflungslosigkeit in Menschengestalt. In dieser Schule sind fast ausschlielich Ausländer wiederzufinden, genauso wie zerbrochene Familien und zerplatzte Träume. Man hat praktisch gar keine Chance mehr später einen Job zu finden. Also lassen sie sich hängen, geben sich selbst auf.

In diesem Sinne: Ein Hoch auf das deutsche Bildungssystem!

19.12.06 20:48

bisher 0 Kommentar(e)     TrackBack-URL

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)


 Smileys einfügen